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Immissionsschutzbeauftragter / Immissionsschutzbeauftragte
Ausbildung & Beruf

Gehalt im Beruf 5.273 – 6.505 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer wenige Tage
Ausbildungsart Weiterbildung
Empfohlener Abschluss abgeschlossene Ausbildung

So, gleich steht schon deine nächste Schulung an. Als Immissionsschutzbeauftragter ist es schließlich nicht nur deine Aufgabe, verschiedenste Betriebskontrollen oder Messungen durchzuführen. Auch das Informieren über umweltfreundliche Verfahren liegt in deinem Tätigkeitsbereich. Als fachkundiger und zuverlässiger Experte im Bereich Immissionsschutz ist das für dich natürlich kein Problem.

Berufsbild Immissionsschutzbeauftragter / Immissionsschutzbeauftragte

Was macht ein Immissionsschutzbeauftragter (m/w/d)?

Unternehmen, die genehmigungsbedürftige Anlagen betreiben, sind rechtlich dazu verpflichtet, Immissionsschutzbeauftragte zu bestellen. Als Immissionsschutzbeauftragter berätst und agierst du dann in Fragen rund um den Immissionsschutz. Das heißt genau, als Immissionsschutzbeauftragter beschäftigst du dich mit schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche oder Wärme oder Strahlen. Dein Ziel dabei ist es natürlich, schädliche Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, während umweltfreundliche Erzeugnisse gefördert werden. Du kontrollierst Betriebsstätten und führst Messungen von Emissionen und Immissionen durch.

Teil deiner Arbeit als Immissionsschutzbeauftragter ist es auch, Überwachungsbehörden sowie Anlagenbetreiber zu beraten. Du hilfst bei der Einführung umweltschonender Verfahren, entwickelst Lösungsvorschläge, um Mängel zu beseitigen, oder informierst über die schädlichen Umwelteinwirkungen. Zusätzlich dazu gibst du auch Schulungen und Unterweisungen.

Auch Bildschirmarbeit erwartet dich als beauftragte Person. Du dokumentierst Prüf-, Mess- und Kontrollergebnisse oder fertigst Berichte über geplante und durchgeführte Maßnahmen an.

Wie sieht der Berufsalltag als Immissionsschutzbeauftragter aus?

Was genau du als Immissionsschutzbeauftragter machst, hängt natürlich von deinem Einsatzgebiet ab. Grundsätzlich ist aber eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeit als Immissionsschutzbeauftragter das A und O – denn in deinem Beruf gelten etliche Vorschriften und Gesetze. Du achtest daher stets auf immissionsschutzrechtliche Vorgaben, hältst dich an das Bundesimmissionsschutzgesetz und sorgst dafür, dass sowohl Mensch als auch die Umwelt nicht gefährdet werden.

Als Betriebsbeauftragte für Immissionsschutz bist du in deinem Beruf oftmals viel unterwegs, übernimmst aber auch Aufgaben im Büro. Zusätzlich dazu ist natürlich Kommunikationsstärke gefragt. Schließlich arbeitest du auch viel mit Mitarbeitern zusammen.

Immissionsschutzbeauftragter überwacht Betriebsvorgänge Immissionsschutzbeauftragter schult Mitarbeiter Immissionsschutzbeauftragter prüft Lagerung von gefährlichen Stoffen Immissionsschutzbeauftragter schreibt Bericht

Wo arbeiten Immissionsschutzbeauftragte?

Immissionsschutzbeauftragte können in den verschiedensten Branchen tätig sein. Möglich ist zum Beispiel der Einsatz in der Energieversorgung, in der Metallindustrie, in der Abfallwirtschaft oder auch in der öffentlichen Verwaltung. Jobs warten unter anderem bei Umweltämtern, Umweltbehörden, Unternehmen im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling oder in Kraftwerken, Müllverbrennungsanlagen oder metallerzeugenden Unternehmen.

Während deines Arbeitstags bist du als Immissionsschutzbeauftragter im Freien, in Lagerhallen oder auch in Werkstätten und Werk- und Produktionshallen unterwegs. Daneben ist teilweise aber auch die Arbeit in Büroräumen oder im Homeoffice möglich.

Ausbildung zum Immissionsschutzbeauftragten / zur Immissionsschutzbeauftragten

Wie läuft die Ausbildung zum Immissionsschutzbeauftragter ab?

Immissionsschutzbeauftragter wirst du nicht über eine klassische, duale Ausbildung. Vielmehr führt der Weg über ein Studium auf den Gebieten Chemie, Physik oder Umwelt oder eine technische Weiterbildung im Bereich Umweltschutz.

Geeignete Studiengänge sind zum Beispiel Chemieingenieurwesen, Chemie, Physikingenieurwesen, Physik oder Umwelttechnik und Umweltwissenschaft. Passende Weiterbildungen sind unter anderem die zum Techniker der Fachrichtung Umweltschutztechnik oder zum Technischen Umweltfachwirt.

Was lernt man in der Ausbildung zum Immissionsschutzbeauftragten (m/w/d)?

Aufgrund der vielfältigen Wege in die Tätigkeit als Immissionsschutzbeauftragter können sich die Ausbildungsinhalte stark unterscheiden. Kompetenzen, die du dir während der Ausbildung bzw. Weiterbildung aneignen sollten, sind unter anderem:

  • Immissionsschutz
  • Umweltrecht
  • Strahlenschutz
  • Physikalische Mess- und Prüfverfahren
  • Brandschutz
  • Risikomanagement

Natürlich lernst du aber auch mehr über die Verfahren und Erzeugnisse der verschiedenen Anlagen, die du später kontrollieren wirst.

Möchtest du noch mehr über die Fächer der verschiedenen Studiengänge erfahren, dann informiere dich gerne noch tiefer auf den folgenden Seiten: Chemie, Physik und Chemieingenieurwesen.

Immissionsschutzbeauftragter: Voraussetzungen für die Ausbildung

Die Tätigkeit als Immissionsschutzbeauftragter sagt dir bisher zu? Dann informiere dich doch direkt über die Anforderungen, die für dieses Berufsbild gelten. Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über die persönlichen und schulischen Voraussetzungen.

Schulfächer
  • Chemie
  • Physik
  • Deutsch
Stärken
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Kommunikationsstärke
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Werkhallen, Werkstätten, im Freien
  • Bildschirmarbeit
  • Beachten von vielfältigen Vorschriften

Welchen Schulabschluss du als Immissionsschutzbeauftragter brauchst, hängt davon ab, für welchen Weg du dich entscheidest. Interessierst du dich für ein Studium, brauchst du in der Regel Abitur oder Fachabitur. Um eine der passenden Weiterbildungen zu starten, brauchst du dagegen oftmals eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Umweltschutz, Kaufmännisches oder Technik. Auch Berufspraxis kann erforderlich sein. Bringst du gute Noten in den Naturwissenschaften, also beispielsweise in Chemie und Physik, und in Deutsch mit, wird dir das dein Einstieg in die Weiterbildung oder das Studium darüber hinaus erleichtern.

Natürlich sind auch deine Stärken und persönlichen Eigenschaften nicht unwichtig. Du solltest sowohl Verantwortungsbewusstsein als auch Selbstständigkeit mitbringen. Gefragt ist darüber hinaus technisches Verständnis sowie Kommunikationsstärke.

Wie viel verdient eine Immissionsschutzbeauftragte in der Ausbildung?

Als Immissionsschutzbeauftragter erhältst du während der Ausbildung in der Regel kein Gehalt. Sowohl der Weg über die Weiterbildung als auch über das Studium wird meist nicht bezahlt. Stattdessen können Kosten auf dich zukommen. Bei Weiterbildungen zahlst du oftmals für Lehrgänge, Prüfungen oder die Aufnahme.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Entscheidest du dich für ein Duales Studium, wirst du von deinem Praxispartner angemessen vergütet.

Passt die Ausbildung zum Immissionsschutzbeauftragten zu mir?

Der Beruf Immissionsschutzbeauftragte könnte genau das Richtige für dich sein, wenn

  • du gerne Verantwortung übernimmst
  • dir die Umwelt am Herzen liegt
  • du gerne mit verschiedenen Programmen arbeiten möchtest
  • ein Studium oder eine Weiterbildung für dich infrage kommt

Wahrscheinlich passt ein anderer Beruf besser zu dir, wenn

  • Gesetze und rechtliche Vorgaben dich schnell überfordern
  • du dir die Arbeit in Lagerhallen oder Werkstätten überhaupt nicht vorstellen kannst
  • du während der Ausbildung Geld verdienen möchtest
  • Physik und Chemie dir gar nicht liegen

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Um als Immissionsschutzbeauftragter zu arbeiten, hast du bereits ein Studium oder eine Weiterbildung erfolgreich gemeistert. Hier muss dein Weg aber noch nicht zu Ende sein. Dir stehen noch vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung offen. Unterscheiden lassen sich unter anderem die folgenden 3 Arten:

  • Anpassungsweiterbildung
  • Aufstiegsweiterbildung
  • Studium

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Immissionsschutzbeauftragten / zur Immissionsschutzbeauftragten

Mithilfe einer Anpassungsweiterbildung bekommst du stets die neuen Entwicklungen deines Berufsfeldes mit. Weiterbilden kannst du dich in Bereichen wie Umweltrecht, Arbeits- und Anlagensicherheit oder Immissions- und Emissionsschutz.

Hoch hinaus kannst du dagegen mit der Aufstiegsweiterbildung. Diese dient dazu, beruflich aufzusteigen. Infrage kommen hier vor allem der Weg über ein (weiterführendes) Studium.

Zur Auswahl stehen dabei unter anderem folgende Studiengänge:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Immissionsschutzbeauftragter

Als Immissionsschutzbeauftragter nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen großen Stellenwert ein – schließlich kümmerst du dich darum, die Umwelt vor schädlichen Einflüssen zu schützen. So unterstützt du auch Unternehmen dabei, nachhaltigere Praktiken und Technologien zu implementieren. Deine Zukunftsaussichten als Immissionsschutzbeauftragte sind grundsätzlich vielversprechend, da die Bedeutung des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit in der Gesellschaft stetig steigt.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für dich als Immissionsschutzbeauftragter ist aktuell ziemlich stabil und eher wachsend. In vielen Industrie- und Energie-Betrieben werden Fachkräfte für Genehmigungen, Messungen und Dokumentation gesucht. Besonders gut sind deine Chancen mit technischer Ausbildung, Studium oder Weiterbildung. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich als Immissionsschutzbeauftragter oft schnell in verantwortliche Positionen hocharbeiten. Auch Beratung und Verwaltung bieten dir zusätzliche Stellen.

Ja, der Beruf Immissionsschutzbeauftragter eignet sich durchaus für Quereinsteiger. Wenn du aus Technik, Chemie, Bau, Energie oder Arbeitssicherheit kommst, hast du gute Karten. Wichtige Basis ist eine passende Ausbildung plus Praxis in Anlagen oder Produktion. Über Lehrgänge und Zertifikate kannst du dich gezielt weiterbilden und dich Schritt für Schritt zum Immissionsschutzbeauftragten entwickeln. Motivation und Lernbereitschaft zählen dabei mehr als perfekte Theorie.

Für den Job als Immissionsschutzbeauftragter solltest du vor allem sorgfältig und zuverlässig arbeiten. Du brauchst technisches Verständnis, Interesse an Grenzwerten, Messdaten und Gesetzestexten sowie Spaß an Dokumentation. Außerdem hilft es, wenn du gut erklären und verhandeln kannst, denn als Immissionsschutzbeauftragter stimmst du dich häufig mit Führungskräften, Fachabteilungen und Behörden ab. Teamfähigkeit und ein sicherer Umgang mit Software sind ebenfalls wichtig.

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Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit 2026 (w/m/d)

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Weitere Infos

Bildnachweis:

„Immissionsschutzbeauftragter bei der Arbeit“ ©VIEWFOTO STUDIO - stock.adobe.com

„Immissionsschutzbeauftragter überwacht Betriebsvorgänge“ ©Framestock - stock.adobe.com

„Immissionsschutzbeauftragter schult Mitarbeiter“ ©NVB Stocker - stock.adobe.com

„Immissionsschutzbeauftragter prüft Lagerung von gefährlichen Stoffen“ ©Nattawit - stock.adobe.com

„Immissionsschutzbeauftragter schreibt Bericht“ ©Milos Zivojinovic/Moon Safari - stock.adobe.com