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Servicekraft für Schutz und Sicherheit
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 1.075 – 1.150 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss teilw. ohne Abschluss möglich

Was macht eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w/d)?

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit sorgst du dafür, dass Menschen, Gebäude und Werte geschützt werden. Du kontrollierst Zugänge, prüfst Ausweise an der Pforte und achtest darauf, dass nur berechtigte Personen hinein dürfen. Bei Rundgängen checkst du Türen, Fenster, Alarmanlagen und ob Brandschutz-Regeln eingehalten werden.

Auf Events kümmerst du dich um Absperrungen, Einlasskontrollen und freie Fluchtwege. Im Verkehrsdienst gehst du zum Beispiel auf Bahnhöfen Streife oder begleitest Transporte. Du arbeitest dabei ruhig, aufmerksam und deeskalierend. Moderne Technik wie Kameras, Funkgeräte und Schließsysteme helfen dir im Alltag.

Wo kann ich als Servicekraft für Schutz und Sicherheit arbeiten?

Jobs als Servicekraft für Schutz und Sicherheit findest du unter anderem bei Sicherheitsdiensten, bei Unternehmen des Personenschutzes oder auch in der Sicherheitsberatung. Dein Arbeitsort variiert je nach Einsatzgebiet. Du bist z. B. in Gebäuden, auf Betriebsgeländen, Flughäfen, Bahnhöfen, bei Sportereignissen oder Open-Air-Veranstaltungen tätig. Ebenso variiert, ob du am Schreibtisch vor dem Computer sitzt oder den ganzen Tag unterwegs bist, um das Gelände zu überwachen.

Im Personen- und Werttransportschutz wird es besonders spannend – hier trägst du teilweise auch eine Schlag- oder Schusswaffe mit dir herum.

Arbeitszeiten als Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit arbeitest du im Schichtdienst. Denn Sicherheit wird rund um die Uhr gebraucht – tagsüber, nachts, am Wochenende und an Feiertagen. Je nach Einsatz nimmst du Früh-, Spät- oder Nachtschichten an. Bei Veranstaltungen oder im Verkehrsdienst können Einsätze kurzfristig dazukommen. Damit dich jeder als Sicherheitskraft erkennt, trägst du übrigens meist eine Uniform und manchmal sogar Schutzkleidung.

Wie viel verdient eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit verdienst du nach der Ausbildung meist im Bereich von etwa 2.000 bis 2.500 Euro brutto pro Monat, je nach Schichten und Zuschlägen. Dein Gehalt hängt aber auch stark von Region, Arbeitgebergröße, Tarifvertrag und deinen Schichten ab. Nachts und an Sonn- und Feiertagen kommen oftmals Zuschläge dazu. Nimmst du an Weiterbildungen teil, kannst du dein Einkommen in der Regel weiter steigern.

Wie viel verdient eine Servicekraft für Schutz und Sicherheit in der Ausbildung?

Wie hoch dein Gehalt während der Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Rolle spielen z. B. das Bundesland, die Größe des Unternehmens sowie ein eventueller Tarifvertrag. Wirst du nach dem Tarifvertrag fürs Wach- und Sicherheitsgewerbe bezahlt, könnte deine Ausbildungsvergütung folgendermaßen ausfallen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.075 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.150 Euro

Wie läuft die Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit ab?

Die Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist dual aufgebaut. Bei einer dualen Ausbildung besuchst du die Berufsschule, wo du die theoretischen Hintergründe zum Beruf lernst, arbeitest aber auch schon praktisch in einem Betrieb mit.

Während deiner Ausbildung führst du ein Berichtsheft, in dem du deine Aufgaben und Tätigkeiten protokolliert. Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres steht eine Zwischenprüfung an, am Ende folgt dann die Abschlussprüfung.

Wie lange dauert die Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

Die Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit dauert in der Regel 2 Jahre. Mit sehr guten Leistungen kannst du in Absprache mit Betrieb und Schule manchmal verkürzen. Außerdem kannst du im Anschluss ein weiteres Jahr dranhängen und die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolvieren. Damit erweiterst du dein Wissen, übernimmst mehr Verantwortung und hast bessere Chancen auf Aufstieg und Gehalt.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

In deiner Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit lernst du die Rechtsgrundlagen und Sicherheitsbestimmungen für deine Arbeit kennen. Darüber hinaus wird dir gezeigt, wie du Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr durchführst, Gefährdungspotenziale beurteilst und Sicherungsmaßnahmen einleitest. Dabei lernst du auch die Sicherheitstechnik sowie die Wirkungsweise von Waffen, gefährlichen Gegenständen und Stoffen kennen.

Außerdem wirst du im Umgang mit Kunden geschult und lernst, mit Beschwerden umzugehen.

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit musst du deine Augen und Ohren überall haben und ziemlich viel im Blick behalten. Aber keine Angst, denn du hast jede Menge technische Hilfsmittel wie Alarm-, Überwachungs-, Schließanlagen und Computer. Der Umgang mit diesen wird dir in der Ausbildung ebenso beigebracht.

Voraussetzungen für die Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Rein rechtlich ist kein bestimmter Abschluss für die Ausbildung vorgeschrieben, aber in der Realität bringen die meisten Servicekräfte für Schutz und Sicherheit einen mittleren Schulabschluss mit. Doch auch mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen bei der Bewerbung.

Servicekräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in der Regel eigenständig, sind aber immer in ein Team eingebunden. In der Personenkontrolle hast du außerdem viel Kontakt zu Menschen. Gute Deutschkenntnisse und Kommunikationsstärke sind also hilfreich. Bringst du körperliche Fitness mit und hast technisches Geschick, ist das ebenso förderlich für die Ausbildung.

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit arbeitest du drinnen und draußen, musst also mit allen Witterungen klarkommen. Stell dich darauf ein, eine Uniform oder Schutzkleidung zu tragen und im Schichtdienst zu arbeiten.

Schulfächer
  • Deutsch
  • Sport
  • Werken / Technik
Stärken
  • Reaktionsgeschwindigkeit
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Technisches Geschick
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: innerhalb und außerhalb von Gebäuden
  • Tragen von Schutzkleidung
  • Schichtdienst und Wochenendarbeit

Weiterbildung und Karrierechancen als Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Hast du die Ausbildung als Servicekraft für Schutz und Sicherheit erfolgreich abgeschlossen, muss dein Weg noch lange nicht zu Ende sein. Dir stehen vielfältige Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Spezialisieren könntest du dich beispielsweise in den Bereichen Geld- und Werttransporte, Personenschutz und Veranstaltungsschutz oder Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz.

Ein guter Weg ist außerdem die Prüfung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder ein Abschluss als Meister für Schutz und Sicherheit.

Mit einem Studium erklimmst du weitere Studen auf der Karriereleiter als Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Wie wäre es mit Studiengängen wie Sicherheitsmanagement oder Sicherheitstechnik?

Fazit: Spannende Zukunft als Servicekraft für Schutz und Sicherheit

Die Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist ein spannender und verantwortungsvoller Beruf mit echten Perspektiven. Du arbeitest nah am Geschehen, nutzt moderne Technik und sorgst dafür, dass andere sicher sind. Die Ausbildung ist mit 2 Jahren recht kurz, startet praxisnah und führt dich schnell in den Job. Beim Gehalt gibt es je nach Region, Tarif und Schichtzuschlägen spürbare Unterschiede. Je mehr du dich weiterbildest, desto mehr wächst in der Regel auch deine Verantwortung und schließlich dein Verdienst.

Wenn du aufmerksam, zuverlässig und kommunikativ bist, passt du gut in dieses Feld. Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit startest du in einen Beruf, der abwechslungsreich ist und dir klare Wege für die Zukunft bietet.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Als Servicekraft für Schutz und Sicherheit hast du aktuell gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In vielen Städten suchen Sicherheitsdienste, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen nach gut geschultem Personal. Du findest Jobs im Objektschutz, bei Veranstaltungen oder im Empfangsbereich. Die Nachfrage nach einer Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist stabil, besonders wenn du flexibel und zuverlässig bist.

Ja, der Beruf Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist für Quereinsteiger gut geeignet. Viele Arbeitgeber bilden dich direkt im Betrieb ein und zeigen dir Schritt für Schritt die Abläufe. Hilfreich sind ein sauberes Erscheinungsbild, gute Deutschkenntnisse und Freundlichkeit. Wenn du motiviert bist und lernen willst, hast du als Servicekraft für Schutz und Sicherheit echte Chancen.

Für die Arbeit als Servicekraft für Schutz und Sicherheit solltest du vor allem zuverlässig und aufmerksam sein. Du behältst auch in stressigen Situationen den Überblick und bleibst höflich. Wichtig sind ein ruhiges Auftreten, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung. Außerdem hilft es, wenn du gut mit Menschen umgehen kannst und als Servicekraft für Schutz und Sicherheit klare Ansagen machen kannst.

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Ausbildungsgehalt (brutto pro Monat)
1. Ausbildungsjahr
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2. Ausbildungsjahr
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Bildnachweis:

„Servicekraft für Schutz und Sicherheit kontrolliert Gebäude“ ©Andrey Popov - stock.adobe.com
„Servicekraft für Schutz und Sicherheit überprüft Überwachungskameras“ ©Kadmy - stock.adobe.com